Datenlücken schließen, die wissenschaftliche Basis stärken


Um Kinder und ihre Bedürfnisse familienrechtlich besser berücksichtigen zu können, sind Datenerhebungen und Forschungsarbeiten notwendig, u.a. zu:

1.
Reflexion/Definition von Begriffen wie „Kindeswohl“ und „Hochkonflikt“ etc. im Familienrecht


2.
Untersuchung der Rolle von Persönlichkeitsstörungen in familienrechtlichen Verfahren


3.
Agierende des Familienrechtssystems, ihre Rollen und Aufgaben, Empfehlungen

4.
Datenerhebungen und ggf. Notwendigkeit der Anpassung statistischer Merkmale (Alter/Zahl in familienrechtlichen Verfahren betroffener Kinder, Zahl der Verfahrensanträge pro Kind, Dauer aller Verfahren pro Kind, Vorkommen gerichtlich angeordneter bzw. initiierter Wechselmodelle etc.)

5.
Datenerhebungen zur Beauftragung von familienrechtlichen Gutachten (Zahl pro Jahrwirtschaftliche Bedeutsamkeit, Qualifizierung der Sachverständigen, Geschäftsmodelle etc.)

6.
Auswirkungen auf Kinder und Gesellschaft bei umgangsberechtigten Elternteilen, die nachweislich: Kinderpornografie konsumieren, pädophil sind, häusliche Gewalt ausüben, sonstig gewalttätig oder kriminell sind, unter fortwährender Suchtproblematik leiden, stalken, den anderen Elternteil fortlaufend unfundiert diskreditieren, schwerwiegende Persönlichkeitsstörungen aufweisen etc.

7.
Gerichtlich angeordnetes Wechselmodell – eine kritische Reflexion (Elternwohl, Kindeswohl, beides?), Auswirkungen des Wechselmodells in konflikthaften Fällen auf betroffene Kinder in Deutschland sowie eine internationale Vergleichsstudie

8.
Studien zu Kommunikationsnetzwerken zum Wechselmodell

9.
Auswirkungen familienrechtlicher Verfahren auf betroffene Kinder unter besonderer Berücksichtigung von Kinderbefragungen durch Dritte und Dauer der Verfahren sowie des seelischen Missbrauchs von Kindern – Instrumentalisierung und Manipulation des „Kindeswillens“

10.
Auswirkungen von familienrechtlich angeordneten Änderungen insbesondere langjähriger Betreuungsmodelle auf Kinder und ehemals betroffene Erwachsene

11.
Werdegang und Wohlbefinden: Studie mit Erwachsenen, die im Residenzmodell sowie in einem Wechselmodell aufgewachsen sind

12.
Gewaltprävention in familienrechtlichen Verfahren (Beratungszwang, Androhung sorgerechtlicher Konsequenzen mit dem Ziel des Abschlusses von „Vergleichen“ zwischen den Eltern etc.)

13.
Elternberatung und Mediation – Chancen, Wirkungen und Grenzen

14.
Agierende, Instrumente und Mechanismen der Einflussnahme im Familienrecht, Untersuchung von Narrativen/Kommunikation

15.
Untersuchung und Aufarbeitung von Inobhutnahmen, Langzeitfolgen, Langzeitschäden, gesamtgesellschaftliche Schäden und deren Kosten

16.
Aus- und Weiterbildungen familienrechtlich Beteiligter: Entwicklungen, aktueller Stand, Empfehlungen